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Die Gen Z: Eine Generation voller Judenhass und Antisemitismus? – Der Versuch einer kritischen Einordnung –

Die Gen Z und ihre Wokeness haben an vielen Stellen versagt und sind mit vielen ihren Forderungen bis jetzt kläglich gescheitert. Wer mich kennt, der weiß, dass ich sehr kritisch mit der Gen Z und der Art und Weise, wie sie ihre Forderungen durchsetzen wollen, nicht einverstanden bin. Ob es um Umwelt, das Gendern, die Wokeness oder die Forderung nach dem Diversität im Kino. Den Cringe, den sie mittlerweile fahren, kann man kaum mehr in Worte fassen.

Doch während die Gen Xer, die Millenials und vor allem die Boomer, sich mit dem Holocaust und der Verantwortung gegen Antisemitismus wachsam zu sein, sehr bewusst waren, hat man das Gefühl, dass sie Gen Z wieder empfänglich für Antisemitismus geworden ist und auch blind für diese Missstände.

Tendiert diese Generation mehr als die vorherigen wieder den Antisemitismus als solchen nicht zu identifizieren und ihn dadurch wieder salonfähig zu machen?

Auslöser dieser Fragen ist bei mir der Post von Greta von Thunberg gewesen, den sie vor einigen Wochen getätigt hat und der sehr kontrovers war. Auch die Demonstrationen in denen verstärkt die Gen Z teilnimmt, haben mich aufhorchen lassen und mir diese Fragen in den Kopf geballert. Sie laufen durch Unis und greifen Juden an. Sie posten FreePalestine oder demonstrieren aktiv mit. Sie wettern gegen Juden und sagen, dass das was sie tun, nicht antisemitisch ist. Frage: Haben wir es hier mit einer Generation von latenten Antisemiten zu tun?

Meine Antwort lautet JEIN. Zunächst können nicht alle über einen Kamm geschert werden (auch wenn ich sehe, dass gefühlt fast 75% der Gen Z auf Palästina-Seite ist). Zweitens stehen auch viele aus der Gen Z mit Israel, auch wenn man sie medial nicht sieht und sie nicht diese Masse einnehmen. Drittens: Die meisten Gen Zter tun das was sie oftmals machen. Sie agieren und reden von Dingen, von denen sie gar keine Ahnung haben und wollen mit den erwachsenen mitreden. Man muss bedenken, dass diese Generation viele Informationen nicht mehr aus der Schule, sondern aus social media oder irgendwelchen Anführern von Bewegungen (Greta) oder ihrer eigenen Clique hat. Schließlich haben sie unter Covid und durch die Demonstrationen von FridaysForFuture viel Lernstoff verpasst und haben nur durch Reden mit sich selbst und durch das Internet versucht sich zu schulen. Sie haben definitiv eine „Wissenslücke“ und laufen herum und geben „Halbwahrheiten“ von sich. Es wird viel nachgeplappert und so kam es bei Konfrontationen mit Demonstranten auch dazu, dass Reporter aufgedeckt haben, dass die meisten rein gar nichts über den Nahost-Konflikt wissen und trotzdem eine Meinung dazu haben. Das ist merkwürdig. Da favorisiere ich doch lieber die „Ich habe keine Meinung dazu, weil ich mich noch nicht so gut mit diesem Thema auskenne“-Gruppe.

Aber wieso plappern sie alles nach und laufen mit Plakaten herum, obwohl sie rein gar nichts über den nahost-Konflikt noch über die jüdische Geschichte wissen? Ganz einfach. Herdendenken. Sie wollen dazugehören und keine Außenseiter sein. Sie wollen weiter WOKE bleiben und zu dem „illustren Kreis“ der Topmodernen mit dem Durchblick für alle Belange der Zukunft sein. Sie können sich nicht erlauben und in den Schatten ziehen oder sich gegen die Woken an den Schulen und Unis stellen. Deshalb laufen sie wie Zombies und Mitläufer ohne eine eigene Meinung einfach mit. Einfach, um dazuzugehören und nicht alleine zu stehen.

Dasselbe Phänomen war auch schon bei den Umweltthemen und dem Gendern in der Sprache zu sehen. Wer in nur einem einzigen Aspekt und zwar unabhängig davon, wie er sonst drauf ist, da nicht mit den Woken geht (u.a. bei Bodypositivity), der war sofort ein Verräter und ein unmoderner zurückgebliebener und bekloppter Spießer.

Die Angst als Spießer zu gelten, als nicht hipp und auch die Angst ausgeschlossen zu werden, machen die Gen Zter an Unis und an den schulen stumm. Sie trauen sich nicht mehr ihre Stimme zu erheben, wenn ihre eigene Generation etwas falsch macht, weil sie Angst vor der Verdammung haben. Und so wächst nun auch der Antisemitismus, weil niemand die Hauptakteure auch den „blinden Fleck“ in ihrer Weltverbesserer-Philosophie hinweisen möchte.

BlackLiveMatters, PalestineMatters aber JewishLive never matters? Purer Antisemitismus. Den Attackierten als den Aggressor zu bezeichnen. Purer Antisemitismus. Menschen, die mit Israel stehen zu bashen (Beispiel Amy Shumer). Purer Antisemitismus. Israels regierung mit Juden und mit allen Israelis gleichzusetzen. Purer Antisemitismus. FreePalestine und „Form the river to the sea…“ zu schreien. Purer Antisemitismus. Flaggen verbrennen, auf Bilder von Juden einzuschlagen, Poster von vermissten Opfern abzureißen usw. Purer Antisemitismus.

Wie sich das bislang auswirkt? Juden können nicht mehr über den Campus laufen, werden verprügelt und sind in den Augen der Gen Z „vogelfrei“, d.h. man darf sie offiziell fertigmachen. Sie wissen nichts über den Holocaust, nichts über jüdische Geschichte und nichts über die Zeit des Nationalsozialismus. Sonst würden sie so nicht agieren. Ich kann nur sagen, dass diese Art des sehr offenen Judenhasses, den Generationen X und Millenials in der Form fremd ist. Das wirkt auf die meisten dieser Generationen sehr befremdlich und abstoßend, wie die Gen Zter agieren.

Wenn die informiert wären, wüssten sie, wieso der Staat Israel gegründet wurde. Sie wüssten wie es angefangen hatte im Dritten Reich, nämlich so ähnlich wie jetzt (Poster abreißen, Juden verbannen usw.). Sie wüssten auch, dass das jüdische Volk mehrmals vom Heimatort Knaan, Judäa usw. verjagt wurde und sie nur 2000 Jahre in Europa waren, weil sie keinen Staat hatten.

Gruppendruck, Zeitgeist und auch Desinformationen sind die Gründe, wieso diese Generation Z auf die Palästina-Falle reinfällt. Da kann man nur noch mit Bildung dagegen halten und hoffen, dass sie erwachen.  

Es ist ein Missstand auf den ich aufmerksam machen will. Im Netz, im Blog und bald auch auf Youtube im Channel. Bis dahin … bleibt sauber und lasst euch nicht durch fakeNews und Idioten wie Greta ins Boxhorn jagen.

Terrorangriffe auf Israel Teil 1

Germany stands with israel – But the antisemitism is rising

Es ist rund ein Monat her, dass die hinterhältigen Terrorangriffe auf Israel durch die Hamas erfolgt sind. Seitdem hat für die Welt, aber vor allem für alle Betroffenen (Palästinenser, Israelis) und für die gesamte jüdische Community eine neue Zeitrechnung angefangen. Lange habe ich gebracht, um diesen Artikel zu schreiben, da ich emotional sehr eingespannt war.

Rückblick und Protokoll

Es ist der 7. Oktober 2023. Nie im Leben hätte ich so einen Angriff der Hamas auf Israel kommen sehen. Als wären der Krieg in der Ukraine und der ganze Kulturkampf usw. nicht genug, dachte ich. Bereits bei diesen Sachen war ich emotional und psychisch sehr betroffen, da ich aus dem Nachbarland Polen stamme.

Doch der neue Wahnsinn, hat mich noch mehr mitgenommen und so verbrachte ich den halben Samstag und Sonntag nach den Angriffen vor dem Fernseher, weil ich einfach unter Schock stand und das alles zu surreal für mich war. Ich saugte diese Bilder in mich auf, wie damals die Bilder nach den Anschlägen auf das World Trade Center. (Anmerk.a.d.R.: Ich möchte die beiden Ereignisse nicht gleichsetzen oder vergleichen). Uns wurden harte Bilder von verschleppten Geiseln und von weinenden Müttern, die um ihre wehrlosen Kinder bangen präsentiert. Das Wochenende war eine nervliche Zerreißprobe.

Viele Fragen rannten wild durch meinem: Wie geht es weiter? Wieviel müssen die Kinder Israels noch ertragen? War alles, was den Juden im 20. Jahrhundert passiert ist, nicht schlimm genug? Wieso musste das Land, in dem Juden ihren EINZIGEN Zufluchtsort haben, um ihre Religion, ihre Kultur und ihre Freude ausleben zu können, so hinterhältig angegriffen werden? Die ganze Hoffnung, die Annäherungen an die arabische Welt und auch die Zweistaatenlösung sind mit einem mal in 1000000 Teile zerbrochen. Können wir das alles wieder zusammenflicken und lösen? Es wirkt immer unmöglicher…

Natürlich war man sehr glücklich als man von den vielen #istandwithisrael-Bekundungen und den Kundgebungen gehört hat. Wichtige Politiker und bekannte Persönlichkeiten, vor allem die aus der jewish community (Menschen, die die jüdische Religion ausleben oder einen jüdischen Background haben), haben sich in social media usw. ihre Bekundungen gepostet (u.a. Susann Sideropoulus, Ruth Moschner). Selbstverständlich auch viele christliche, muslimische und atheistische Prominente und Mitbürger, die einfach mit Israel stehen. Es war herzzerreißend und hat mir sehr viel Kraft gegeben. L

„Free Palestine Proteste“ und “From the river to the sea”-Plakate

Nur 48 Stunden später. Die Bilder haben sich geändert. Brennende Flaggen von Israel, Menschen, die die Flagge symbolisch aufessen und aggressive Demonstranten, die lauthals schreien „Free Palastine“. Neben den arabisch- und türkisch-stämmigen Teilnehmern, sieht man immer mehr christlich-europäische Menschen dazwischen. Nicht nur die zu erwartenden jungen muslimischen Männern, sondern auch Frauen mit Kopftüchern, Gen Zter und extreme Linke. Es war schon immer bekannt, dass es im linken Lager auch einen hohen Anteil an Pro-Palestine und Anti-Israel-Befürwortern gibt. Dann der Schock. Viele der Demonstranten sind eindeutig der „Wokeness-Bewegung“ oder dem LGBTQ-Spektrum zuzuordnen. Noch mehr Fragen in meinem Kopf. Absoluter Schockzustand.

Ich fing sofort an alles zu analysieren, um es für mich persönlich einzuordnen. Zunächst einmal hatte ich den Eindruck, dass die Gen Zter das taten wofür sie unter anderem bekannt sind „Sie wissen nicht was sie tun!“. Anschließend dachte ich, dass ein Großteil der linken Demonstranten einfach nur „Hasser des Westens“ oder Menschen sind, die einfach nur ihre allgemeine Wut und die damit verbundenen Aggressionen ausleben wollen. Das ist schon extremer Wahnsinn.

Man kann es auch anders zusammenfassen: Der muslimische Hass auf den Westen (USA, Israel) und die der Linken, ist der gemeinsame Nenner, der hier zusammenkommt.

Zurück zu den Demos: Ich sehe wie Menschen mit Transparenten rennen. Sie schreien und verbrennen Flaggen. Wir wissen alle, dass die Verbrennung einer Flagge symbolisch für die Auslöschung und Vernichtung des jeweiligen Landes steht. Hat irgendjemand die Palästina-Flagge verbrannt auf den Pro-Israel Demos? Nein, dies war nicht der Fall. Ich sehe es und denke „Was wollt ihr?“ Ich sehe „Free Palestine-Flaggen“ und frage mich „Befreiung wovon?“. Vom westlichen Lebensstil? Befreiung von den Juden?

Wir alle wissen, was hinter den beiden Statements „Free Palestine“ und „From the river to the sea, palestine will be free!“ wirklich steht. Dahinter steht, dass Israel weg soll und zwischen dem Meer und dem Jordan Palestina sein sein. Allein Palästina zu befreien?

Wiedersprüche in den Meinungen (vor allem, der der Demonstranten)

1. Die Woke-People, die Frauenrechtlerinnen oder die LGBTQs sehen den Wiederspruch zwischen ihrem Einsatz für Palästina und ihrer freiheitsliebenden Weltanschauung und Lebenseinstellung nicht. Einige der modernen Demonstranten, würden alleine wegen ihrer Outfits nicht lange in den arabischen Ländern über die Straßen laufen können. Sie wären mit ihren Ansichten und dem Äußeren schneller vom Fenster als sie gucken könnten.

2. Der zweite Wiederspruch ist, der der Muslime, die von der Demokratie Gebrauch machen und sich auf diese berufen, um die Demonstrationen zu legitimieren. Sie demonstrieren in einem demokratischen Land für eine Welt, die undemokratisch ist und in der sie nicht frei demonstrieren könnten.

3. Zuletzt wiedersprechen sich Juden aus dem konservativen Spektrum (u.a. Ben Shapiro), die sich gegen die LGBTQ-Bewegung und Woke stellen, aber Pro-Israel sind. Also sind sie jetzt für das einzige Land im Nahenosten, das die westlichen Werte vertritt und in dem die LGBTQ und Moderne angekommen ist. Das bedeutet, dass konservative Amerikaner oder Europäer, den Wiederspruch nicht erkennen, dass sie in der Moderne leben, aber rückwärtsgewandt sein wollen und dann das modernste Land des Nahen Ostens supporten, damit dieses dann irgendwann auch wieder rückwärtsgewandt sein soll? Sie kritisieren die Rückwärtsgewandtheit der Araber und wollen selbst in die 1950er Jahre zurück? Also wollen sie quasi nur ein bisschen zurück und Israel soll auch nur 3 Schritte und nicht 6 Schritte zurück? Mehr als paradox.

4. Noch stranger sind vereinzelte (meist linke bzw. intellektuelle) Juden in Amerika, die sich komplett auf die Seite Palästinas stellen und man sich nur denkt „Was ist jetzt los?“. Haben die Privilegien Einiger sowie ihre Distanz zum Nahostkonflikt, sie blind für Antisemitismus gemacht? Einige Juden sind sogar Vertreter der Apartheid-Staatsverschwörungstheorie. Diese Juden werden häufig auf den Portalen der Linken aus den USA gezeigt, um zu demonstrieren, dass ihre Vorgehensweise (Demos, Hass auf Israel) akzeptabel und legitimierbar ist.

Das alles hat dazu geführt, dass ich zu folgender Konklusion gekommen bin: Wer progressiv, modern oder Woke oder für die LGBTQ und die Moderne ist, der muss nach logischem Denken automatisch mit Israel sein. Umgekehrt natürlich: Wer gegen LGBTQ, Woke und die Moderne ist, der müsste in logischer Konsequenz die arabische Welt gutheißen, in der es konservativ zugeht. Daher passen einige Personen meiner Ansicht nach rein gar nicht in das Bild oder für das, für das sie demonstrieren.

Doch die extremen Linken folgen immer dem Credo, in dem sie sich ohne zu reflektieren komplett und ohne Kompromisse auf die Seite der „Schwachen“ stellen und zu jenen, die weniger „Macht“ haben. Das alles passt hervorragend zu der Woke-Bewegung, die von den meistens Linken (vor allem Gen Ztern) propagiert wird und bedingt durch diese Bewegung alles auf den Kopf gestellt wird und es hip geworden ist, auf den „alten weißen Mann“ einzuschlagen. Racsim in reverse ist dort gang und gebe. Auf dem moralischen Auge und ihrem ach so stark propagierten Gerechtigkeitssinn, scheinen die Linken momentan BLIND zu sein. Sie übersehen, dass auch alte und sogar reiche Weiße diskriminiert werden können. Und sie leugnen geradezu den Antisemitismus bzw. erkennen ihn nicht, wenn er kerzengerade vor ihnen steht.

Mit Logik und Vernunft hat das, was man momentan in der Welt sieht nichts mehr zu tun. Einsatz für Zivilisten ist vollkommen notwendig, aber das Existenzrecht Israels in Frage zu stellen, zu behaupten die Israelis wollen einen Genozid an den Kindern in Palästina verüben und diese Verschwörung vom Apartheid-Staat? Das alles ist doch die Verkehrung der Realität, womit wir zum nächsten Punkt kommen. Ich fasse die drei dominierenden Meinungsbilder zusammen und kommentiere sie gegen.

Tob e continue…

The Bill Clinton Kid – Das Phänomen Matan Even: Internetmeme und Troll

Durchbruch bei den Game Awards

Es ist der 08.12.2022  und die „Game Awards“ finden statt. Die Gewinner des „Game Of The Year“ werden bekannt gegeben. Der Preis geht an „Elden Ring“ und es treten insgesamt ca. 5 Personen auf die Bühne, die alle einzeln ihre Dankesreden halten. Mitten unter ihnen steht ein etwas kleiner junger Mann. Er wartet und tritt als letzter vor das Mikrofon und sagt „Ich danke meinem reformierten orthodoxen Rabi Bill Clinton“. Das Publikum ist sichtlich irritiert und applaudiert, ohne zu verstehen was die Absicht und Intention des jungen Mannes ist. Anschließend stellt sich heraus, dass es sich bei dem jungen Mann um eine sich auf die Bühne geschlichene Person gehandelt hat. Die „unbefugte Person“ wird inhaftiert und als Matan Even identifiziert. Es stellt sich heraus, dass der eingeschlichene Gast gerade einmal 15 Jahre alt und damit noch minderjährig ist. Aufgrund seines Alters wird er am nächsten Tag wieder frei gelassen, da man herausgefunden hat, dass es sich bei ihm um einen „jüdischen Prankster“ handelt.

Seither wird er im Netz unter der Bezeichnung „The Bill Clinton Kid“ celebriert und geht viral, da überall über diesen Vorfall berichtet wird. Alle fragen sich: Wer ist er? Wie hat er es unbemerkt geschafft sich auf die Bühne zu schleichen? Waren die Sicherheitsvorkehrungen nicht hoch genug? Was war das Ziel des Teenagers? Wieso erwähnt er Bill Clinton? Matan Even hat es nicht nur geschafft über Nacht die maximale Aufmerksamkeit der Medienwelt auf sich und seine Person zu lenken, sondern er hinterlässt ein ratloses Publikum. Diese Ratlosigkeit und Verwirrung heizt das Interesse noch einmal zusätzlich an und er mutiert binnen weniger Tage zu einem Internetstar.

Nur einen Tag später wird „The Bill Clinton Kid“ zu einem 90 Minuten langen Interview bei NeoSniperPanda eingeladen und beantwortet die Fragen in einem nahöstlichen harten Akzent und lässt erneut offen, welche seiner Aussagen ernst gemeint sind. Im Zweifelsfall stiftet Matan erneut die maximale Verwirrung und Irritation, die ein Troll wie er bringen kann. Im Interview bestätigt Matan, dass er Jude ist, unter anderem, weil ihm Antisemitismus nachgesagt wird. Seinem hebräischen Namen nach sollte man es ihm glauben. In dem Gespräch kam ans Licht, dass Matan solche Aktionen bereits seit seinem 12. Lebensjahr macht. Beispielsweise hat er bei einer Veranstaltung „Free Hong Kong“ gerufen und hat mehrmals Bühnen unbefugt betreten.

The Bill Clinton Kid Is Everywhere!

Nach dem Auftritt stellt Matan viel Content in das Internet und zwar auf unterschiedlichen Plattformen, u.a. auf seinem Instagram-, seinem Youtube- und seinem Twitteraccount. Er zeigt sich auch auf Channels mehrerer anderer Streamer und Internetstars (u.a. Sneako) und stiftet dabei immer Unruhe. Er trollt weiter. Schnell sagen ihm die Konsumenten nach, dass er überall sei. Die Parole „The Bill Clinton Kid Is Everywhere“ macht die Runde. Eine Art regelrechter Mythos entsteht rund um Matan Even, da die Menschen sich immer mehr Fragen stellen. Wieso sind so viele Kommentare unter seinen Videos auf Hebräisch verfasst? Kommt er aus Israel? Warum tut er das? Und wofür tut er das? Niemand bekommt Antworten auf die Fragen, da Matan immer geschickt in seiner „Rolle“ bleibt und den direkten Fragen in Interviews ausweicht.

Name Ten Books – Debatten mit OF-Models

Nur einige Tage später (am 17. Dezember 2023) wird Matan Even erneut zu NeoSniperPanda eingeladen und zwar für ein Interview mit Only Fans Managern und OF-Models. In der Runde sitzen asiatische Amerikaner, die von ihren Errungenschaften im OF-Spektrum berichten. Matan bleibt in seiner Rolle, verteilt Kippas (Jarmulkas) und sagt „er sei ein Mann Gottes und könne dieses evil content nicht tolerieren“. Er sagt sogar er selbst sei Gott, was ihm das Recht gibt über alle Anwesenden im Raum zu richten. Das Gespräch besteht überwiegend aus Fragen und Gegenfragen. Matan irritiert die Interviewteilnehmer mit erfundenen Studien, Beiträgen über Benjamin Nethanjahu und mit der Theorie wie OF die homeless community in die Depression gerissen hat. Die Anwesenden nehmen alles was er sagt für bare Münze und bemerken nicht, wie sie von einem 15jährigen auf die Schippe genommen werden. Matan bleibt mit Pokerface ernst und wirkt selbstbewusst, aber auch zurückhaltend. Am Ende des Gesprächs wird es etwas hitziger, da eine der OF-Models ihm durch die Aussage „Shut Up Kid“ zeigt, dass sie ihn aufgrund seines Alters nicht respektiert. Wenig später konfrontiert die junge Frau Matan damit, dass er zu wenig mit ihnen spricht und fragt ihn nach dem Grund. Matan antwortet, dass er nicht wusste, dass er nur mit Analphabeten debattieren würde. Daraufhin antwortet das Only-Fans-Model „Ich kann lesen!“. Matan kontert „Name 10 Books“. Als sie daraufhin die Twilight-Buchreihe nennt, weißt er sie darauf hin, dass dies kein Buchtitel sei. Daraufhin nennt er ihr den richtigen Buchtitel, während sie noch verzweifelt nach dem richtigen Titel im Internet googelt. Schachmatt!!! Der Ausschnitt mit der Aufforderung „Name 10 Books“ geht derart durch die Decke, dass Matan erneut einen Hit gelandet hat und seinen Fame ausbauen kann. Ein 15 jähriger gewinnt gegen Mitte 20jährige und macht sie platt. Der Mythos und das Interesse an Matan wachsen weiter.

Einige Wochen danach (30. Dezember 2022) ist der damals noch 15 jährige noch einmal zu NeoSniperPanda eingeladen und man hat den Eindruck, dass er nicht genau weiß, was ihn erwartet. Eine OF-Content-Createrin und zwei weitere Damen sitzen ihm gegenüber. Sie sind Zwillinge und stellen sich als gläubige Muslime vor und konfrontieren Matan mit der Frage „Was ein Land korrupt macht!“. Anschließend versuchen sie immer wieder ihn zu einer Aussage oder einem Statement über den Nahost-Konflikt zu bewegen, wobei heraus kommt, dass sie ihn für einen Israeli halten (sich also nicht darüber informiert haben, dass er aus Kalifornien kommt) und seine Rolle mit seiner realen Person vollkommen durcheinander bringen. 1 zu 0 für Matan. Anschließend schimpfen sie ihn aus, werfen ihm Respektlosigkeit vor und sagen, er solle als Jude seiner Verpflichtung nachkommen und sich politisch positionieren. Matan antwortet, dass er als Jude überhaupt keinerlei Statement zum Israel-Palestina-Konflikt abgeben muss und dass er noch zu wenig weiß, um sich da einzuordnen. Prinzipiell hat man in diesem Gespräch den Eindruck, dass der Umstand, dass er Jude ist, sehr stark im Fokus steht. Beide Parteien scheinen verwirrt über den Verlauf der Debatte und Matan dunked in einem Moment der Unaufmerksamkeit auf den Kopf einer der Frauen und schreit „Champion Of The World“. Anschließend schreien sie ihn noch mehr an und fragen ihn sogar, ob er „schwul sei“. Maximaler Cringe, aus dem Matan definitiv als Sieger hervorgeht.

Bei einem erneuten Aufeinandertreffen mit OF-Models wissen die beiden jungen Frauen die er interviewt nicht, wie hoch das Durchschnittseinkommen eines US-Amerikaners ist.   

Celebrities in L.A., Kanye West, homeless community, Hasan Piker und die Landlords

Anschließend setzt sich Matan medienwirksam in unterschiedlichen Videos in Szene, um im Gespräch zu bleiben. Er stört Celebrities in Los Angeles (meistens US-Rapper oder Baskettballspieler), läuft random mit der Kamera durch L.A.s Straßen, zeigt sich verkleidet als Kanye West (ein Rapper, dem Antisemitismus nachgesagt wird), taucht bei Sneako auf und sagt, dass er der Obdachlosen-Community mit kaputten Kameras helfen will und treibt immer wieder sein Unwesen. Dabei erinnert er immer wieder an Sascha Baron Cohen, der mit seinen „stage personas“ Borat und Ali G., vor 20 Jahren etwas Ähnliches getan hat. Matans Performance und die stage Persona mit dem Akzent zeugen von einer ungeheuren Kreativität und einer unglaublichen Bereicherung für den jüdischen Humor. Er erhält Respekt dafür, dass es ihm gelingt so nah an die großen Stars zu kommen. Insbesondere scheint Matan es auf den muslimischen YouTuber und OnlineStreamer Hasan Piker alias Hasan Abi abgesehen zu haben. Bei einem Streik in L.A., tritt Matan auf mit einem Transparent auf dem „We love Landlords“ steht auf.  Hasan fühlt sich derart belästigt von dem mittlerweile 16jährigem, dass er kurz davor steht seine Fassung zu verlieren und sogar ankündigt ihn zu verdreschen. Matan postet am nächsten Tag, dass er keine Angst vor einer Auseinandersetzung hat.

Es melden sich auch viele Kritiker des 16jährigen und werfen ihm vor dem Fame hinterherzulaufen, einige bezeichnen ihn als Stalker, einige betrachten seine Aktionen als Nonsense. Er spaltet, jedoch überwiegt die Sympathie für den cleveren Matan. Die Faszination wird unter anderem durch sein Alter getragen, da er sich oftmals zurückhält und reifer verhält als die Erwachsenen, mit denen er debattiert. Meiner Meinung nach ist vor allem sein komödiantisches Talent ausschlaggebend dafür, dass er so viele Fans hat. Nicht nur hat er den typischen vollkommen unerwarteten jüdischen Humor a la Cohen (also dem Gott der Comedy), auch überzeugen der jugendliche Leichtsinn, die Schlagfertigkeit und die Spontanität, die viele Erwachsene nicht haben. Seine Kreativität und seine Art der Darbietung zeugen von einem ungeheuren Geistreichtum. In jedem Fall ist er jetzt schon die größte Bereicherung für die jüdische Community, die man in den letzten 10 Jahren mitbekommen hat.

Neuster Auftritt – Matan ändert die Rolle

In seinem neusten Video in dem er erneut einen Disput mit OF-Models hat (vom 15.07.2023) fällt Matan etwas aus seiner Rolle und wirkt aggressiver, redereicher und auch angriffslustiger. Auch der für ihn typische Akzent ist nicht mehr so hart durchgesetzt. Auf dieses Video werde ich noch einmal in einem weiteren Beitrag Bezug nehmen.

Zukunft von Matan? Wann kommt seine eigene Show?

Viele fragen sich wie es mit dem 16jährigen, der am 23.04.2007 geboren wurde, weitergeht. Während einige ihn als eine Art One-Hit-Wonder oder 15-Minutes-Of-Fame-Guy betrachten, verherrlichen ihn seine Fans als KING, als nächsten Ben Shapiro, als edelsten Juden der Weltgeschichte, als Antichristen (Unruhestifter, Rebellen) oder als Messias. Matan hat durch sein Alter viele Optionen und man könnte sich ihn in vielen Bereichen vorstellen. Schauspielerei, Comedy, als Kommentator oder als Moderator. In jedem Fall sollte Matan seine Popularität in Europa steigern, da er überwiegend nur in den USA und allerhöchstens noch in Israel bekannt ist. Schließlich vereint Humor die Menschen und besonders in einer so verrückten Zeit in der wir leben, sollte man lachen. Dabei könnte der blutjunge Internetstar alles machen. Und dabei wünschen ihm, seine Fans, in jedem Fall viel Erfolg und Glück…

Andrew Tate auf dem Siegeszug

Seit einigen Jahren bereits ist das Phänomen der toxischen Männlichkeit sehr populär unter den Jugendlichen der Generation Z. Vor allem Andrew Tate, ein ehemaliger Kickboxer, der momentan in Rumänen lebt, hat diese Einstellung gegenüber Frauen als eine Bewegung ausgelöst und sich selbst zum Sprachrohr ernannt. Seitdem propagiert er seine „Philosophie“ und badet sich in der Anerkennung durch seine extrem jungen Fans.

Seine Bewunderer sind in der Regel zwischen 12 und maximal 28 Jahren alt und sie alle sind fasziniert vom Lifestyle und vom Erfolg des 1,90m großen muskulösen Machos. Prinzipiell fordert Tate Männer dazu auf die totale Männlichkeit zu leben, jede Form von Schwäche und homosexuellen Zügen zu vermeiden und Frauen auf keinen Fall zu viele Freiheiten zu gewähren. Vor allem spricht er sich gegen Feminismus aus und erklärt der Woke-und Diversity-Bewegung den Kampf an.

Doch wieso ist er damit gerade jetzt so erfolgreich? Was steckt hinter dem Phänomen Andrew Tate?

Die Ursachen liegen wie immer in den gegenwärtigen und alten Strömungen zurück. Tate selbst ist ein Millenial (Jahrgang 1986) und hat genau wie ich, den Wandel in den 90er Jahren hautnah erlebt. Damals kam es zu einem Wandel der Rollenbilder von Mann und Frau, u.a. haben sich Männer zu „Frauenverstehern“ entwickelt. Männer und Frauen haben sich mehr den je als gleichwertige Partner verstanden, d.h. Männer hatten nicht einmal mehr ein Problem damit die Kindererziehung zu übernehmen oder damit, dass ihre Partnerin mehr Geld verdient sie selbst. Männer haben Frauen damals alles gegeben und sich sogar mit ihnen und der Frauenbewegung der 90er Jahre solidarisiert. Das Machotum der 80er Jahre, das vor allem in der Heavy Metal Szene und dort insbesondere im Hairmetal seinen Höhepunkt erreicht hat, wurde von den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen des Anschlussjahrzehnts (damalige Xennials, Millenials und vor allem von der Generation X) komplett abgelehnt. Die Jugend wollte nicht mehr diese Poser sehen, die sich mit Models zeigen, die mit ihren sexuellen Praktiken prahlen oder die ihre teuren Limousinen zeigen. Eine längere Zeit über hatte sich dieser Wandel gehalten und wurde durch den Siegeszug des Hip Hop Anfang der 2000er Jahre gesprengt. Seither gab es immer wieder Extreme, die nebeneinander her lebten. Während in der Ganster-Rap-Szene der „Generation Porno“ (00er-Jahre) die Machokultur abgefeiert wurde (Frauen als Sexobjekte sehen, Sexprotzt sein usw.), gab es auf der anderen Seite auch diejenigen, die das Gegenteil lebten (u.a. innerhalb der Emobewegung und unter den Fans von Schmusesängern wie James Blunt).  Tate hat all dies mitbekommen und übt deutliche Kritik an der „Verweichlichung“ der Männer, die die 90er Jahre brachte. Er sagt entgegen der modernen Einstellung, dass Frauen und Männer von Geburt an anders und das diese genetischen Unterschiede unumkehrbar sind. Egal wie sehr sich die Frauen auch emanzipieren und in die von Männern dominierte Welt gehen, werden sie immer das schwächere Geschlecht bleiben.

Soziologen und Psychologen haben sich das Phänomen Andrew Tate genauer angeschaut und sehen sein Vorgehen als eine Gegenreaktion auf die sich ständig verändernden Geschlechterrollen, die sich aus seiner Sicht zu stark zugunsten der Frauen und zu sehr zum Nachteil der Männer entwickelt. Dieser Verschiebung der Machtverhältnisse wollen Tate und seine Anhänger Einhalt gebieten. Frauen fordern immer mehr Rechte ein und das scheint den Männern zu missfallen, da sie nun immer mehr in der Politik dominieren und mehr in Führungspositionen vorzufinden sind. Auch sehen die Soziologen diese neue Strömung der demonstrierten toxischen Männlichkeit als eine Art „Rache“ einiger Männer an den Frauen. Experten sagen, dass eine Ursache für Tates Erfolg, der Umstand ist, dass Frauen die Machtkarte ausspielen Männern den sexuellen Akt zu verweigern oder das sie beruflich und materiell so unabhängig werden können, dass sie auf einen Mann als „Ernährer oder Ersatzvater“ vollkommen verzichten können. Das missfällt den Männern, die Frauen mit Statussymbolen beeindrucken wollen und denjenigen, die Schwierigkeiten haben eine Freundin zu bekommen (Langzeitsingles). Tate erklärt diesen Männern, wie sie erfolgreich werden können und somit sexuelle Potenz und absolute Macht demonstrieren können. Dies sind archaische Eigenschaften, die viele Männer sich wünschen und sie sind so verzweifelt, dass sie glauben mithilfe von Tates Ratschlägen diese Ziele erreichen zu können.

Selbstverständlich ist seine Art der Inszenierung unter anderem derart erfolgreich, da die Woke-Bewegung existiert und Woke die Gesellschaft immer mehr spaltet. Die Forderungen dieser Welle sind zu erzwungen, zu gekünstelt und werden zu militant umgesetzt. Deshalb wenden sich die Menschen von den Veränderungsforderungen ab und besinnen sich auf traditionellere Werte. Auch die Bitchboss-Frauen a la Shirin David und Katja Karasavice sowie der gesamte Only-Fans-Models Hype, die sich allesamt als neuste Auflage des Feminismus verstehen, spielen diesen Männern in die Karten. Schließlich sind die Aussagen dieser meist ungebildeten Frauen oftmals derart widersprüchlich und grotesk, dass die Tate-Anhänger sich in ihren Aussagen bestätigt fühlen und alle Frauen auf das Level der OF-Models setzen. Diese Frauen inszenieren sich als eine Art „Dummchen“ und reduzieren sich vollkommen auf ihr äußeres Erscheinungsbild. Ein Umstand den sich die toxischen Männlichkeitsverfechter zunutze machen. Nicht nur die Tate-Fans empfinden diese Art des Feminismus als eigenartig und widersprüchlich. Es gibt auch Frauen, die diese Form von Frauenpower als eine Art Rückschritt betrachten, da die neuen Feministinnen sich eher dazu entscheiden sich nackt im Internet zu präsentieren, anstatt einer normalen Tätigkeit nachzugehen.  

Er spricht an, was viele sich nicht trauen und da Tate die Medien kennt, weiß er, dass sich Kontroversen und provokative Aussagen besser verkaufen als wenn man sich in der Mitte positioniert. Tate ist ein sehr cleverer Geschäftsmann und weiß genau was er tut und was er durch sein dominantes Auftreten und seine provokanten Aussagen bewirkt. Er setzt seine Statussymbole und seinen Lifestyle ein, um Leute zu beeindrucken, was insbesondere in einem kapitalistischen und materialistischen Land wie den USA sowie in bestimmten Milieus in Europa funktioniert.

Zudem bringen seine Aussagen hohe Klickzahlen und Quoten und bestärken ihn in seinem Ego. Tate weiß um das Medienecho, welches ihn noch mehr in den Olymp eines untastbaren Anführers und Gottes katapultiert. Zu seinen Anhängern gehören u.a. deutsche und Us-amerikanische Rapper sowie der Streamer Adin Ross. Tate, der meistens 10 bis 20 Jahre älter als seine Fans ist, wird von ihnen als eine Art Ziehvater und Rolemodel betrachtet. Zwar weiß er, dass seine Clips und sein Stardom auch von Kritikern getragen werden, jedoch stört es ihn nicht, da er diese Reibung miteinkalkuliert hat. Denn jeder weiß, dass es keine negative PR gibt und dementsprechend schauen sich auch Menschen, die seinen Aussagen nicht zustimmen, seinen Content an.

Ich persönlich finde nicht, dass Andrew Tate eine große Gefahr in einem größeren Kontext darstellt. Jedoch macht mir die Reihweite seines Einflusses ein wenig Angst. Schließlich ist er als Influencer der Gen Z in dem Sinne toxisch, da diese Jungs irgendwann zu Männern reifen und bereits seit Kindertagen Tates Parolen ausgesetzt sind. Historisch und popkulturell betrachtet ist Tate nur ein weiterer Mann, der dem Machotum für einen kurzen Zeitraum Aufschwung gibt und dann wieder von einem anderen Anführer abgelöst wird. Davor hießen die Machos Jagger, Bohlen und Marlon Brando. Es gab vor ihm immer wieder Machos, die die Jugendlichen zu mehr Männlichkeit beeinflusst haben. In der jüngsten Vergangenheit waren es Buschido und Sido im deutschen Raum oder auch US-amerikanische Rapper in den USA, die immer wieder und konstant ein negatives Frauenbild vermittelt haben. Eine derartige Aufregung verstehe ich vor dem Hintergrund, dass ständig Strömungen kommen und gehen nicht. Dieser Prozess ist eine Wechselwirkung. Die Machokultur wird u.a. auch in der Familie geprägt und dementsprechend suchen sich diejenigen, die mit dem Machosein aufgewachsen sind, einen Tate zum Vorbild aus. Nur die wenigsten werden allein durch Tate zu einem Frauenfeind. Schließlich spielt vor allem die Peer-group eine zentrale Schlüsselrolle in der Sozialisation und Adoleszenz und man kann nicht an allem die Medien oder Figuren aus den Medien die Schuld zuschieben. Schließlich haben Millionen Jugendliche über Jahrzehnte Rockbands gehört, deren Bandmitglieder Drogen verherrlicht haben und nur ein Bruchteil von ihnen hat eine Drogenkarriere eingeschlagen. Allein das Anschauen von Tates Clips macht einen Jugendlichen nicht automatisch zum Frauenhasser, auch wenn ich mir darüber bewusst bin, dass das Internet mehr Einfluss ausübt durch die ständige Verfügung als es die Medien vor 20 Jahren getan haben.

Vielmehr spielen Strömungen wie Woke, der momentane Trend zum konservativen Lager sowie Berufung auf Traditionen, da die Welt immer mehr auseinander zu driften scheint. Weiter sind Sozialisation, Bildung, Peer-Group und die Werte und Normen innerhalb der Erziehung entscheidend. Die Solidarität unter den Männern, die bei den Frauen seltener anzutreffen ist, trägt ebenfalls dazu bei, dass diese Bewegung so erfolgreich ist.

Das Thema ist sehr schwierig und ich persönlich lehne selbstverständlich diese Form der Einstellung gegenüber von Frauen ab. Viele Frauen solidarisieren sich mit Männern wie Tate, ohne zu merken, dass sie am Ende nicht von ihnen akzeptiert werden und er sich dann auch gegen die Frauen, die sich mit ihm solidarisieren gegen die Frauen stellen kann.

Jedoch haben diese Videos (vor allem Tate und Adin Ross) einen sehr hohen Unterhaltungswert. Persönlich gebe ich den Anhängern von Tate den Ratschlag, dass sie Frauen akzeptieren und sich nicht von diesen Parolen beeindrucken lassen sollen. Nur ein bestimmter Typ von Frauen sind von Männern wie Tate fasziniert. Die meisten Frauen ziehen einen Mann mit Humor, Intelligenz und einem guten Charakter vor, anstatt sich von Muskelmasse, Bugattis oder sexueller Prahlerei beeindrucken zu lassen.

AMEN

(Ich verwende nur das Wort Amen, weil ich damit sagen will, dass der letzte Abschnitt eine Wahrheit enthält, wie die Bibel sie vorgibt zu haben).

Gen Z – Leben sie Faulheit oder fordern sie Freiheit?

Bereits vor einigen Monaten hatte ich ausführlich über das Thema „Generationenunterschiede“ geschrieben. In meinem damaligen Artikel kam ich zu dem Ergebnis, dass alle Generationen etwas gemeinsam haben und zwar in der Hinsicht, dass sie verschiedene Phasen durchlaufen (rebellisch, weise und konservativ) und das es dabei wer man als Person ist nur bedingt davon abhängt, welcher Generation man letztlich angehört.

Soziologen und Psychologen beschäftigen sich seit Jahrzehnten mit Generationskonflikten und Unterschieden, allen voran der Soziologe Klaus Hurrelmann. Dabei liegt der Schwerpunkt der Forschung in der Analyse des Arbeitsverhaltens sowie der Einstellung der einzelnen Generationen zur Arbeit, mit dem Ziel daraus wichtige Erkenntnisse für die Wirtschaft und Politik zu generieren.

Während die Generation Y als die Generation Praktikum und als die Orientierungslosen beschimpft wurde, wird der neuen Generation Z nun das Prädikat Faulheit zugewiesen. Ihnen wird nachgesagt, sie seien zu viel in den social media aktiv und würden sich eher auf ihr eigenes Wohlbefinden und ihr persönliches Glück fokussieren. Selbstverwirklichung, Persönlichkeitsentwicklung und die private Zufriedenheit bilden die Ziele dieser neuen Generation, die nun allesamt in den Arbeitsmarkt integriert werden soll. In den ganzen Debatten, die in den TV-Studios und Online ausgetragen werden, wird mit dem Zeigefinger auf diese Generation gezeigt und eine Panikmache darüber angetrieben, dass sie unsere Gesellschaft mit ihrer miesen Arbeitsmoral nicht tragen kann. Nach der eingehenden Sichtung dieser hitzigen Auseinandersetzungen bin ich persönlich zu dem folgenden Ergebnis gekommen.

Zunächst einmal, habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wieso diese Generation genau diese Einstellung zur Arbeit entwickelt hat. Zunächst einmal gehören die Eltern der Gen-Zter den Generationen X (geboren zwischen 1964 und 1979) und Y (geboren zwischen 1980 und 1995) an. Auch diesen beiden Elterngenerationen wurden damals von Seiten der Boomer (geboren zwischen 1945 und 1964) Faulheit und Ziellosigkeit vorgeworfen. Und das vor dem Hintergrund, dass die Boomer nur das Glück hatten in die Zeit des Wirtschaftswunders bzw. des Aufschwungs geboren worden zu sein. Dementsprechend konnten die Boomer sich über die Köpfe derer erheben, die nicht das Geburtsglück hatten in diese glorreiche Zeit hineingeboren worden zu sein und merkten niemals, dass sie die Jobs längst für sich beansprucht bzw. blockierten haben und dass sich der Arbeitsmarkt seitdem sie in die Arbeitswelt gingen stark verändert hat. Und nicht nur die Arbeitswelt, sondern auch das Werte- und Normsystem haben sich weiterentwickelt. Die gesamte Gesellschaft ist heterogener und pluralistischer geworden, d.h. das sich viele feste Systeme wie religiöse Gemeinschaften oder regionale Verbindungen aufgelöst haben. Daraus resultiert im Umkehrschluss, dass nun das Individuum und die Autonomie des Einzelnen den Fokus des Lebens und das Lebengefühl der kommenden Generationen bestimmen.

Das 21. Jahrhundert hat viele Menschen in eine Welt voller Freiheiten der Auswahlmöglichkeiten hineingeworfen, ohne dass man ihnen dafür eine Anweisung zur Hand gegeben hat. Jeder muss quasi selbst herausfinden, wer oder was er ist bzw. wer oder was er später einmal sein möchte. Die gesamte Orientieurngsphase verläuft nunmehr bis in die späten 20er Lebensjahre. Diese Umstrukturierung der Lebensphasen hat viele Folgen für die Gesellschaft und auf das einzelne Individuum. Beispielsweise gehen viele junge Menschen später arbeiten oder haben in ihren 20er Jahren vielmehr Freizeit und können somit auch der Selbstverwirklichung nachgehen. Bei dieser längeren Identitäts- und Sinnsuche spielen die Erziehung und die Normvorstellungen des Elternhauses eine eher untergeordnetere Rolle, vielmehr prägen die Komplexität und die Schwierigkeiten der gegenwärtigen Gesellschaft und des Systems in das man geboren wird und in dem man leben muss die entscheidene Schlüsselrolle. Das zeigt vor allem die Tatsache, dass die Einstellung zur Arbeit an kein bestimmtes Milieu oder an den religiösen oder ethnischen Hintergrund gebunden ist. Vielmehr sind diese kollektiven Zielbewegungen eine Art Ausdruck von gesellschaftlicher Spiegelung. Und zwar jener Gesellschaft, die die vorherigen Generationen für die Genaration Z mit aufgebaut hat. Deshalb können diese sowie alle folgenden Generationen nur so wachsen, die es der Nährboden auf dem sie fußt zulässt. Die Generation Z reagiert nur auf die Umwelteinflüsse und die politischen Verhältnisse, die sie umgibt und die ihre Eltern und Großelterngeneration vererbt hat. Beispielsweise ist das Umweltengagement Ausdruck der Versäumnisse der Vorgenerationen.  

Nach dieser Ursachenanalyse meinerseits komme ich zurück zum Thema. Jedoch habe ich als alleinerziehende Mutter wenig Zeit und deshalb schreibe ich den Artikel in der nächsten Woche zu Ende.

Bis dann Eure Martha

Konfetti und Scheißhaufen

Konfetti im Kopf.

Legosteine auf dem Boden.

Laufe an Teddybären, Puzzeln und Spielkarten vorbei.

Es quietscht.

Knochen knacken und die Augen fallen runter.

Gähn. Kind rennt. 19.32Uhr.

Boom. Tür knallt.

Augen gehen auf. Magnete werden rausgeholt.

Das Spielen und Toben geht in die nächste Runde.

Tag neigt sich dem Ende.

Schalte News ein. Muss wissen, was passiert ist in der Welt.

Kind spielt. Es ist in seiner eigenen Welt.

Es hat keine Ahnung.

Ich denke an Gott und die Welt und bin 40.

Ich habe genauso wenig Ahnung.

Fragen ohne Antworten.

Kind will Pipi. Kind will essen. Kind will ein neues Bett.

Ich will meine Ruhe. Mehr nicht.

Es spielt weiter. Es spielt und spielt,

während in der Ukraine Bomben fallen, sich Kinder in Deutschland gegenseitig abmurksen und die Egoismus- und Scheißhaufen vor der Tür größer und größer werden.

Ende 🙂

(Mitten aus dem Leben einer Singlemom, Arbeitstitel war „Groovy“)

Protest an Essener Ampel

Ich stehe an einer Ampel und warte darauf, dass ROT kommt und ich endlich über die Straße gehen kann. Neben mir steht eine etwas ältere Frau (ca. 50 Jahre) und hat diese dämlichen Stäbe vom nordic walking in der Hand. Ich warte und warte. Anscheinend handelt es sich bei dieser Ampel, um eine jener Ampeln, die ewig braucht, um auf GRÜN zu kommen. Ich stehe da und stehe. Ich stehe und stehe. Sekunden werden zu Minuten. Für die Autos steht es auf GRÜN und für uns Fußgänger auf ROT. Die Autos fahren und fahren. Echt frustrierend, denke ich. Ich blicke nach unten auf den Ampelknopf und registrierte, dass dies eine der Ampeln ist, an der man vorher drücken muss. Ich werde wütend, da die Frau neben mir schon vorher da war und nicht gedrückt hat.

Ich frage sie „Sagen sie. Halten sie es nicht für nötig hier zu drücken?“

Sie sieht zu mir als sei ich ein Alien und antwortet „Ich habe diesen Knopf nicht gedrückt, weil dort „Fußgänger drücken“ steht und ich bin eine Frau. Ich fühle mich diskriminiert. Und solange die Männer dort nicht „Fußgängerinnen drücken“ draufschreiben, werde ich auch nicht drücken. Das ist mein Protest!“

Ich runzle die Stirn, schüttle den Kopf und entgegne „Schön für sie. Schönen Tag noch!“ Dann drücke ich diesen verdammten Knopf und gehe sofort über ROT. Die Frau schaut mich irritiert an und ich denke „Und das ist mein Protest gegen Leute wie sie, die keine anderen Probleme in ihrem Leben haben, außer einen dämlichen Knopf an der Ampel.“

HAPPY END J

(Diese Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit und hat sich so im Jahr 2018 ereignet. Ich habe sie selbst so erlebt.)

Meinungsmache und Meinungsfreiheit – Ein Update

Hi I’m back.

Ich hatte bereits in meinem Beitrag zum neuen Jahr 2023 angedeutet, dass hier noch einmal ein Artikel zum Thema „Cancel Culture“ erscheint. Die Cancel Culture ist erneut ein Phänomen, das wir der so genannten Generation Z zu verdanken haben. Sie nutzen es, um vorherige Generationen zu provozieren und ihnen zu zeigen, dass sie es besser wissen. Sie wollen alle belehren und deuten mit dem moralischen Zeigefinger aufgrund von Wortbenutzung oder vermeidlichem Sexismus und Rassismus auf einen drauf. Zudem verlangen die Wokepeople, wie ich sie nenne, auch noch, dass die Diversität überall vorgeschrieben werden soll. Das heißt in Filmen und in Serien soll ein bestimmter Prozentsatz an Frauen, an Homosexuellen und an Dunkelhäutigen usw. vorkommen. Oder bestimmte Wörter wie das N-Wort oder die Darstellungen von Afroamerikanern in Klassikern, in denen die Sklaverei verklärt dargestellt wird (laut Wokepeople), sollen aus Büchern wie „Pipi Langstrumpf“ oder dem Südstaatendrama „Vom Winde verweht“ verbannt oder in einer kommentierten Fassung gezeigt werden. Damit spricht man den Konsumenten der Kulturgüter ab, dass sie nicht in der Lage sind das jeweilige Werk eigenständig im historisch Kontext einzubetten. Das eine Romantisierung der Südstaaten in den 1940er Jahren Hochkunjunktur hatte, muss man nun dem Publikum erklären, da ihr Allgemeinwissen darüber sowie über die Tatsache, dass in den 40er Jahren Rassismus weit verbreitet ist, nicht ausreicht.

Wie kann es sein, dass der Mensch so minderbemittelt ist und sich so zurückentwickelt, dass er ein Gedicht oder egal was, nichteinmal mehr zeitlich einordnen kann? Liegt es am ständigen Googeln von Informationen? Müssen wir nichts mehr eigenständig wissen, sondern werden zu googelnden und ablesenden Robotern konditioniert? Erziehung zur Verblödung läuft schon länger und wird nun auf die Spitze getrieben.

Oder hat all dies andere Gründe und die Woke-Bewegung ist einfach nur ein Haufen von Freaks, die sich gerne über jeden Dreck aufregen und sich gerne beleidigt fühlen? Jede kleine Auffälligkeit wird zum Anlass für ellenlange Grundsatzdiskussionen genommen, nur um sein eigenes Recht durchzusetzen. In den Foren und den Debatten erinnern die Wokepeople oftmals an millitante Veganer und Christen, die kein Argument der Gegenseite akzeptieren können.

Unglaublich!!!

Das andere Problem ist die Meinungsmache. Woke ist so eine Bewegung die dabei mitspielt, jedoch sind sie in der Minderheit. Doch die andere Partei, die versucht uns zu beeinflussen und die weitaus mehr Macht als die Wokepeople hat, sind die Medien. Die Medien machten nun auch in der jüngsten Vergangenheit, als eine von Frau Wagenknecht ins Leben gerufene Friedensbewegung, direkt als ein Sympatieren mit dem Teufel Putin persönlich, dargestellt wurde.

Frau Wagenknecht, die oftmals Prügelknabe der Medienpropaganda ist (ehmm zu unrecht) wurde mit dem Totschlagagrument, dass sie rechts sei, versucht ins Aus zu setzen. War die Friendensbewegung der Hippies ein Sympatisieren mit den Vietnamesen und ein Hass der USA? Waren John Lennon und Yoko Ono Staatsfeinde von Nixon und Co.? Was für ein Schwachsinn. Frau Wagenknecht ist, unabhängig davon, ob man mit ihr daccord ist oder nicht, eine meinungsstarke und extrem souvärene Frau. Sie ist klug, rhetorisch gewandt und sie liefert gute Argumente. Es erinnert ein wenig daran, wie man einem Kind versucht den Mund zu verbieten. Jedenfalls wirkt es in einigen Diskussionen mit Wagenknecht so. Es wird einiges vermischt und einige können ihre Meinung selbst in der Moderatorenrolle nicht mehr zurückhalten und lassen ihrer verbale Aggression gegeüber Talkgästen raus. Sie treten aus der Neutraität eines Hosts usw. heraus und zeige offen, welche Meinung sie bevorzugen. Schließich gehören sie zum jeweiligen Team und müssen die Position des Senders vertreten. Dadurch, dass auf jeden eingedroschen wird, der nicht der Mainstreammeinung folgt, traut sich irgendwann auch niemand mehr seine Meinung zu sagen. Das war vor allem in der Coronazeit weit verbreitet und setzt sich nun im Krieg auch noch fort.

„Bye Bye 2022 – Hello 2023!“

Doch nun zu mir! Was war mit mir im letzten Jahr?

Es ist viel passiert und gleichzeitig ist alles beim Alten geblieben. Dazu hatte ich ein interessantes Zitat im Web entdeckt „Wie kann es sein, dass sich von Tag zu Tag kaum was verändert. Doch wenn man zurückblickt ist alles anders!“ Woow. Das macht nachdenklich.

 

Ich möchte niederschrieben, was alles in meinem Leben im Jahr 2022 geschehen ist.

Meine Tochter

Zunächst einmal das Wichtigste vorweg. Meine Tochter gedeiht prächtig, was mich am glücklichsten macht. Sie spricht mehr und besser, ist ruhiger, kann selbstständiger spielen und andere Sachen machen (kreative Sachen). Wir sind ein richtiges Team geworden. Sie fängt auch an zu singen und hat Interesse an Instrumenten und an V-Tech-Lernspielen noch mehr als vorher. Doch ich möchte nicht zu viel öffentlich über meine Tochter schreiben und höre auf. Sie ist gesund, sie ist happy und sie ist wohlauf. J

Arbeit

Ich habe eine feste Arbeitsstelle angenommen und arbeite im Kundenservice für eine Bank. Anfangs war es schwer, doch nun ist es schon Routine und macht sehr viel Spaß. Das Projekt ist sehr „lebendig“ und anspruchsvoll, da das Themenspektrum sehr vielschichtig ist und es andauernd Neuerungen gibt. Die Kollegen und Mitarbeiter sind sehr lieb und die Kommunikation ist immer auf Augenhöhe und wertschätzend. Es bietet gute Vorteile als Mama auch arbeiten zu gehen. Zum einen eine gute Tagestruktur, dann das Gefühl etwas Gutes vollbracht zu haben und das man unter Menschen in der Realität ist und nicht mehr in der eignen Bubble lebt, was zunehmend zum Problem wird in dieser Gesellschaft. Bereits mehrfach konnte ich an Müttern, die jahrelang nur zuhause die Kinder betreuen ablesen, dass sie jeglichen Bezug zur Realität verloren haben und, dass ihre kognitiven und sozialen Kompetenzen eingerostet sind.

Schreiben 

Ich habe erneut an der NaNoWriMo-Challenge teilgenommen, auch wenn ich es beinahe aus Zeitmangel nicht geschafft hätte. Ich habe nicht offiziell teilgenommen, sondern nur privat für mich, da ich keine Zeit hatte das Projekt vorzubereiten (Inhaltsangabe usw.). Mein persönlichen Ziele, d.h. unter extremem Zeitdruck 50.000 Wörter zu verfassen und bei einem bestimmten Buchprojekt (Dancing For JFK) weiterzukommen, konnte ich in der allerletzten Sekunde erreichen. Wie im letzten Jahr hat die Quantität erneut über der Qualität gelegen. Doch das spielt keine Rolle, da alle Seiten und jedes einzelne Zeichen, das ich geschrieben habe, ein Schritt weiter auf dem Weg ist, das Projekt irgendwann einmal abzuschließen.

Ich verfolge das Hobby Schreiben immer noch weiter, jedoch in einem sehr kleinen Rahmen, da die Zeitfenster die ich nutzen kann, immer sehr begrenzt sind. Mir macht es noch Spaß und ich bleibe am Ball. J

Hobbys und Freizeit

Es gab ungefähr genauso viel Freizeit wie das Jahr zuvor (also fast gar keine), auch wenn meine Tochter größer ist. Wir verbringen die Freizeit meistens gemeinsam und es bleibt wenig Zeit für mich alleine. Ich konnte meinen besten Hobbys Stricken, Lesen und Schwimmen, nicht nachkommen. (Ich bin froh, wenn ich dreimal die Woche duschen kann) J Jedoch habe ich das Hobby You-Tube für mich entdeckt und sehe oder höre mir (z.B. unterwegs zur Arbeit) regelmäßig Kurzclips und Podcasts an.

Viele neue Lieblingschannels sind dazu gekommen (u.a. bin ich ein Riesenfan des Podcasts „Lanz und Precht“ geworden). In regelmäßigen Abständen verfolge ich die folgenden Channels, die ich meistens nachts oder auf dem Weg zur Arbeit höre. „Wohlstand für alle“, Creepypastapunch, Heart Breathings, Top-Thema, For Harriet, Russel Brand, Crazy Lab, Unbubble, What would you do?, Michael Wehrle, MoJo, Psychologie Im Alltag und viele andere.

CreepyPastaPunch bleibt weiter einer meiner Favoriten und ich muss sagen, dass ich Christoph als Mensch sehr mag. Sein Jahresrückblick und seine Themen flashen mich jedes mal. Enttäuscht haben mich im Jahr 2022 „Leeroy“ und „Der dunkle Parabelritter“. Beide versuchen nur noch zwanghaft viele Klicks zu bekommen. Daran kann ich eindeutig erkennen, dass falls ich jemals You-Tuber werden sollte, nie so enden möchte. Bei ihnen, die eindeutig ihren Lebensunterhalt damit verdienen, geht es nur noch um Sensationen und um Skandale. Provozieren und schockieren. Leeroy war früher echt ein Superkerl, der mega interessante Interviews geführt hat (z.B. mit Magersüchtigen, Schizophrenen und Hexen usw.). Doch seine neusten Formate finde ich geschmacklos und ich kann so etwas seelisch nicht gut vertragen, wenn zu extreme Menschen über etwas reden, was ich als kriminell oder zu krass einstufe. Von einigen Sendungen von Leeroy hatte ich im Anschluss sogar Alpträume und schaue es mir seither nicht mehr an (Kindsmissbrauch im Kloster und Sex mit Tieren). Ich bin zu sensibel für sowas und muss mich selbst schützen. L

Parabelritter macht nur noch einen auf cool. Er hat den Drachenlord ausgenutzt, um Klicks zu bekommen und nun macht er Reaktionen und Gegenreaktionen. Er kann selbst keine Kritik vertragen. Doch wer austeilt, muss auch einstecken können. Er wird immer sehr persönlich und alles ist auf Sensation und auf Klamauk ausgerichtet. Dabei gilt immer „Parabelritter hat immer Recht!“ So kommt es rüber. Dabei hatte er nicht wirklich immer Recht und sollte etwas runterkommen (u.a. im Hinblick auf das Buch von Precht oder seine Meinung zu den Protestlern der letzten Generation, die den Tod einer Fahrradfahrerin mitgetragen haben). Sein Erfolg scheint ihm zu Kopf gestiegen zu sein, hat man manchmal den Eindruck. Er war früher natürlicher und nicht so rechthaberisch. Ich finde er macht auch immer einen auf sexy und prangert andere Leute dafür an, dass sie attraktiv sind. Dabei muss er ständig seine Brusthaare a la Tom Selleck in die Kamera halten. Ich wusste nicht, dass er ein Glasauge hat. Tja, jetzt weiß ich’s. Zum Thema You-Tube muss ich noch einmal einen längeren Bericht verfassen. Also haltet euch fest.  

Ruhe und Journaling

Ich bin irgendwie zum Ende des Jahres hin sehr zur Ruhe gekommen und habe auch den Einklang in mir entdeckt. Ich habe auch eine Buddah-Figur hier, die mir Kraft gibt.

Auch eine Wesensveränderung konnte ich an mir feststellen. Vor allem das Journaling konnte dazu viel beitragen (Erstellen von To-Do-Listen, Organizer, Zeitmanagement, Planer, Strukturen usw.). Ich betreibe das Journaling seit Mitte 2022 intensiv und mich hat es ruhiger gemacht. Dabei haben mir auch viele You-Tube-Channels helfen können, durch deren Tipps für die Planungen ich profitieren konnte.

 

Was ich mir für das neue Jahr 2023 vorgenommen habe?

Ich habe mir viel vorgenommen und möchte auch alles umsetzten.

Erstens – Renovierung und Declutter

Ich möchte das Wohnzimmer und das Zimmer meiner Tochter umdekorieren und neu gestalten. Da gibt es auch Einiges zu tun. Im Wohnzimmer soll eine Kompletterneuerung erfolgen (Streichen, neue Möbel, neue Bilderrahmen usw.). In Alicias Zimmer sollen bis August ihr neues Bett (mein altes muss verkauft werden) und eine coole neue Spieleecke rein. In der Küche müssen nur Kleinigkeiten geändert werden, ebenso im Bad und in der Diele (dafür muss ich nicht einmal etwas Neues kaufen).

Das schlimmste ist das Ausmisten im Kellers und Decluttering in der Wohnung. Das klingt auf den ersten Blick nach wenig Arbeit und einer schönen Aufgabe. Jedoch umfasst es bei mir einen sehr großen Bereich, da ich allgemein viel aufbewahrt habe (Lehrerkram usw.) und viel besitze (DVD’s, Bücher, Journals). Auch die Kleidung von meiner Tochter und mir müssen systematisch aussortiert werden. Das dies eine Mammutaufgabe bei so wenig Zeit ist, kann nur jemand verstehen, der viel Kram hat und diese Sachen mehrere Jahre aus Zeitmangel hat liegenlassen. Eine schöne Wohnung ist sehr wichtig, da das Chaos meiner Tochter und mir nicht gut tut und Ordnung und schönes Wohnen den Kopf befreien und glücklich machen.

Zweitens – Gesundheit und Gewicht

Wichtig ist mir im Hinblick auf das Thema Gesundheit vor allem fitter zu werden. Das heißt, ich möchte weiterhin auf Alkohol verzichten und mich besser ernähren (mehr Wasser trinken und weniger Fettiges essen). Dauerhaft möchte ich mehr Sport treiben und auch abnehmen (ich bin 1,59m und wiege 64kg). Insgesamt sollen 7 Kilo runter, was viel klingt. Jedoch ist bei mir als Mutter das meiste am Bauch gelagert und das muss definitiv weg (Traumgewicht 57kg). Den Sport muss ich erneut zuhause betreiben, da ich wegen Alicia nicht wirklich Outdoor machen kann, sondern alles zu Hause (Hanteltraining usw.) betreiben muss. Wir werden bei gutem Wetter in jedem Fall längere Strecken spazieren gehen.

Drittens – Meine Tochter

Meine Tochter soll sich von der Windel abgewöhnen und größere Schritte beim Sprechen machen, da sie sehr undeutlich spricht. Dazu muss ich noch mehr tun als vorher (z.B. noch mehr reden und spielen, Kurse, Logo, usw.). Sie soll ein neues Bett, ein Fahrrad und einen Roller bekommen. Das sind die wichtigsten Dinge.

Viertens – Hobbys

Ich weiß nicht, ob ich den Hobbys nachgehen kann und inwiefern. Mit dem Journaling mache ich weiter, da es mir dabei hilft meine Pläne gezielter zu verfolgen und den Alltag besser zu meistern. In meiner Firma gibt es eine Strickgruppe und ich hoffe, dass ich dort auch mal teilnehmen kann, um mich vom Mamastress zu erholen. Ich möchte meine Journals ordnen, meine Notebooks sortieren und alle meine Projekte auf Vordermann bringen (was zu Punkt 1 und Ordnung gehört), um den Hobbys irgendwann besser nachzugehen. Ich plane auch ein Mega-Journal für das Jahr 2024 eigenständig zu erstellen und Alicias Babyfotos aufzukleben.

Das wäre erst einmal alles.

Es war ein sehr schönes Jahr, auch wenn es Höhen und Tiefen gab.

Ich melde mich nach jedem Quartal und gebe ein Up-Date. J

Neues Jahr: Lebenszeichen und Update

Neues Jahr: Lebenszeichen und Update

Guten Morgen!!!

Erstens, ja ich lebe noch. Zweitens, ja es geht hier im Blog weiter (auch wenn nicht mehr so aktiv wie früher). Und drittens, würg . 2022! Was ein Jahr. Höhen und Tiefen.

Obwohl die meisten Menschen das Jahr 2022 verfluchen, war es für mich im Verhältnis zu 2020 und 2021, ein sehr schönes und seit August auch sehr ruhiges Jahr. Es ist so viel geschehen, seitdem ich das letzte Mal im Mai 2022 etwas geposted habe und nun werde ich euch alles kurz zusammenfassen. Grund für meine längere Blog-Schreibpause war, dass ich selbst eine Pause gebraucht habe, um den Kopf wieder frei zu haben. Außerdem habe ich angefangen zu arbeiten, wobei auch eine Schulung vorgenommen wurde und ich mich nach fast 3 Jahren Elternzeit wieder daran gewöhnen musste arbeiten zu gehen und nachmittags weiter meine Tochter zu betreuen (was auch Arbeit ist, wie jeder weiß). Busy Mom.

Wie war das Jahr 2022 allgemein?

Viele sind von uns gegangen, u.a. Queen Elizabeth, Sidney Portier, Taylor Hawkins, Ray Liotta, Jerry Lee Lewis, Irene Cara, Aaron Carter, Christine McVie, Kirsty Alley, Eva Maria Hagen und sogar kurz vor dem Jahreswechsel sind Pele, Vivianne Westwood und Papst Benedikt verstorben. Wer mich kennt, weiß, dass mich vor allem der Tod der beiden Britinnen Queen und Westwood sowie Eva-Maria Hagen mitgenommen haben. Doch auch Aaron Carter und Ray Liotta waren für mich als Todesmeldungen traumatisch, da ich Nick Carters Leben schon lange Online verfolge und Ray Liotta als Good Fella, einfach abgefeiert habe ohne Ende.

Krieg, Gasumlage, Energiesparen, eine neue Regierung, irgendwelche neuen Ticketmodelle, Klimaproteste, das Kippen der Corona-Bestimmungen….. Erneute Diskussionen über kulturelle Aneignung, Body Positivity und die gute alte Genderproblematik (Als gäbe es keine wichtigeren Themen!? Nun ja gesellschaftlich relevant sind sie trotzdem). Ich möchte in diesem Beitrag nicht auf das Weltgeschehen eingehen, da es ausarten und den Rahmen sprengen würde. Vielmehr möchte ich mitteilen, was mich von diesen gesellschaftlichen Themen am meisten bewegt hat, auch wenn ich auf viele Aspekte in Einzelberichten eingehen werde.

Mir persönlich sind aber die folgenden Themen aufgefallen, die sich in unserer Gesellschaft sehr stark verändert haben.

1. Der Narzissmus ist weniger geworden, doch das Aggressionspotential der Menschen im TV und im Netz ist extrem angestiegen.

Dies hat sich besonders in Hate-Kommentaren und im Bashing in social media (teilweise Mobbing) nierdergeschlagen.

2. Die Moralisierung und die Cancel Culture haben einen weiteren Höhepunkt verzeichnen können.

Das bedeutet, dass ein Kleinigkeit zum Anlass genommen wird, um eine Person öffentlich zu bashen, mit dem moralischen Zeigefinger auf sie zu deuten und das Image regelrecht zu zerstören.  

3. Die Kommunikationskompetenz der Menschen und das Verständnis für die freie Meinungsäußerung haben sich radikal zurück entwickelt.

Wir haben vernünftig und auf einer sachlichen Ebene miteinander zu diskutieren und einander genau zuzuhören. Dies ist auch an die beiden vorherigen Punkte geknüpft. Die Ursachen dafür liegen eindeutig in der starken Digitalisierung und in den negativen Folgen der Nutzung von social media begründet. 

Was mir in diesem Zusammenhang besonders negativ aufgestoßen war, war der Umstand, dass Diskussionen so ausgeufert sind in Talkrunden, das man meint wir wären im Jahr 10.000 BC. Zunächst wurden Meinungen a la Sarah Wagenknecht in TV-Talkrunden regelrecht vorgeführt und anschließend als Minderheitenmeinung dargestellt (u.a. die Meinung zu den Waffenlieferungen für die Ukraine). Dies wurde bewusst inszeniert, indem man Personen mit einer etwas radikaleren Meinung in Talkrunden eingeladen hatte und sie gegen circa 3 bis 6 Leute mit einer gegenteiligen Meinung antreten ließ.

Ein weiterer Höhepunkt des Wahnsinns war das Bashing eines Arztes namens Doc Felix im Netz auf der You-Tube-Sendung „ZDF Unbubble“  bzw. „ZDF – 13 Fragen!“. Ein Arzt wurde eingeladen, um seine Meinung zum Body Positivity Trend zu äußern, wobei er Fakten aufgezählt hat und lediglich gesagt hat, dass Fettleibigkeit gesundheitsschädlich ist. Schon wurde ihm von eienr Horde von Frauen das Label „dickenfeindlich“ auf die Stirn gedrückt und jedes Wort im Mund verdreht. Im Anschluss an die Ausstrahlung haben sich jedoch sehr viele auf seine Seite gestellt.  

Dies sind nur zwei exemplarische Beispiele, da es das ganze Jahr über vielerlei solcher Vorkommnisse gab.

Richard David Precht und Welzer hatten sich am Rande in Talkrunden im Kontext der Promotion für ihr Bestsellerbuch „Die Vierte Gewalt“ auch zu der Meinungsbildung durch solche Talkrunden durch die Medien kritisch geäußert. Paradoxerweise wurden sie ebenfalls Opfer solche verbaler Angriffe, bei der Journalisten sie in die Enge treiben wollten.  In ihrem  Buch prangern die Autoren Precht und Welzer an, dass sich sie Massenmedien bei politischen und gesellschaftlichen Themen schnell auf eine Seite schlagen und diese dann als die „richtige“ Meinung dargestellt wird. Dadurch würden die Menschen, die zu 50% eine andere als die propagierte Meinung haben, das Vertrauen in die Medien verlieren. Hmmm… Sie haben sowas von Recht.

Doch genau das ist es. Heutzutage ist es so, dass wenn jemand konstruktive Kritik gibt, er für das Äußern der Kritik niedergemacht wird (Siehe Precht und der Arzt Doc Felix). Dabei könnte die Gegenseite die Kritik auch annehmen und eventuell etwas überdenken oder optimieren. Die Journalisten könnten beispielsweise schauen, ob sie etwas an der Medienberichterstattung ändern könnten und die fülligen Frauen, könnten auf einen Arzt hören, anstatt sich die Statistiken nach belieben zurechtzubiegen. Stattdessen wird systematisch (teils absichtlich) missverstanden und es werden Vorwürfe vor den Kopf gestellt („Du bist dickenfeindlich und bodyshamst!“ oder „Sie sind Querdenker!“). Hä? Wo ist unsere sachliche Diskussion geblieben? Ein Einzelbericht ist dazu in Planung.

Im Kontext Medien, muss unbedingt auf Twitter und TikTok eingegangen werden, zwei social media Plattformen, die ich systematisch meide. Wieso ich sie meide? Da ist zu wenig social und interaction für mich persönlich. Twitter beispielsweise ist in meinen Augen einfach nur eine Seite auf der man einfach jeden Shit raushaut ohne nachzudenken. Sonst besteht dort keinerlei soziale Interaktion, sondern stattdessen wird dort gebasht ohne Ende in Kommentaren. (Da ich diese Plattform nicht nutze, beziehe ich meine Informationen überwiegend aus Youtube, wo diese Plattform häufig kritisiert wird, u.a. auch in den Podcasts „Lanz und Precht“ und „Creepypastapunch“). TikTok ist dasselbe nur in Bildern. Kurze Sequenzen und Bashcomments am laufenden Band. Content und Wahrheitsgehalt sind scheißegal. Klickzahlen zählen. (Auch hierzu ist ein Einzelbericht in Planung). Ich frage mich: Wieso sitzen Leute vor dem PC und müssen alles kommentieren und Leute bashen? Ist das Netz nur noch dazu da Dampf abzulassen, weil man keinen Bock auf Sex mit dem Ehepartner hat? Oder weil man nichts zu sagen hat und sich als Versager fühlt? Igitt. Schlimmer als in der 5. Klasse. Auch ich merke, wie aggressiv Leute grundlos auf FB geworden sind, da meine Bekannten und ich immer häufiger solchen Bashern begegnet sind. Ich schreibe über Sinead O’Connor, die ich by the way sehr gut seit den 90er Jahren kenne und ihre Karriere verfolge „Schade, dass sie psychisch erkrankt ist!“ Da kommt direkt 4 Sekunden später und zwar als ob jemand nur darauf gewartet hat der folgende Gegenkommentar „Wieso verbreitest du im Netz einen Hate und behauptest Sinead O’Connor sei psychisch krank?“. Ich antwortete „Ehmm, weil sie ein an einer manischen Depression leidet und bipolar ist und lange in einer psychiatrischen Klinik war und selbst sagt, sie sei psychisch erkrankt.“ Ich habe also wie der Arzt Fakten aufgezählt und wurde dafür direkt symbolisch auf dem Facebook-Scheiterhaufen verbrannt. Solche Ausmaße nimmt die verbale Aggressivität der Menschen an.

Das war es im Großen und Ganzen. Es folgt noch eine Fortsetzung zum Thema 2022, nämlich „Bye Bye 2022: Hello 2023“. Wann ich es schreibe, kann ich nicht sagen, da ich eine busy Mom bin.

Allen wünsche ich ein frohes und gesundes neues Jahr 2023!!!

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